24.12.2025
Ein Jahr der Klarheit und des Vertrauens
INSPIRATION

Zwischen Jahresendgeschäft und Lichterketten entsteht oft der einzige Moment, in dem man bewusst innehält.
2025 war für mich ein Jahr der Verschiebungen. Nicht im Sinne von neu um jeden Preis, sondern in der Klarheit meiner Rollen.
Aus operativer Tiefe wurde ein strategischer Blick.
Aus Einzelthemen entstand ein verbindender Rahmen.
Trendscouting, KI, Premium-Marke, Design und Marktbeobachtung greifen heute stärker ineinander. Nicht als parallele Aufgaben, sondern als zusammenhängende Verantwortung.
Dazu gehörte auch, unternehmensweit Grundlagen zu schaffen:
Eine KI-Richtlinie, begleitende Schulungen und der Aufbau eines KI-Teams. Nicht als Selbstzweck, sondern als Basis für Digitalisierung, Automatisierung und fundierte Entscheidungen.
Zukunftsprojekte konnten darauf aufbauen und konsequent weiterentwickelt werden.
Gleichzeitig ist ein Anspruch weggefallen. Der Anspruch, alles selbst treiben zu müssen.
Dafür ist mehr Raum entstanden für Dialog, gemeinsames Denken und Vertrauen in Prozesse und Menschen.
Das hat vieles leichter gemacht. Auch, weil ich mein Netzwerk in unterschiedlichsten Projekten einbringen konnte - Danke!
Was gut lief?
Aus Ideen wurden Projekte.
Aus Beobachtungen Entscheidungen.
Aus Gesprächen Richtung.
Zwei Tage pro Woche in Herrieden waren dabei nicht immer bequem. Aber sie waren wichtig. Nähe schafft Verständnis. Und Durchhaltevermögen.
Besonders spannend war zu sehen, wie sich technologische Themen, gerade rund um KI, mit Fragen nach Raum, Design und Marke verbinden lassen, ohne an Tiefe zu verlieren.
Gerade in einer anspruchsvollen Zeit haben die vielen gelungenen Events und der Austausch mit Kundinnen und Kunden im Store gezeigt, wie relevant echte Begegnung bleibt.
Das Ergebnis ist kein einzelner Meilenstein, sondern eine Haltung.
Zukunft entsteht dort, wo Technologie in Beziehung tritt. Zu Menschen, Räumen, Marken.
Abseits der Organisation war 2025 auch geprägt von starkem familiärem Zusammenhalt.
Mit der Familiencharta bei Schüller ist etwas entstanden, das über das Jahr hinaus wirkt und auch in herausfordernden Situationen erinnern soll wofür wir einstehen.
Mit Blick auf 2026 wird genau das wichtiger.
Begegnung, Atmosphäre und Qualität im Menschlichen werden zum bewussten Gegenpol zur Automatisierung.
Räume, ob im Arbeiten, Wohnen oder im Handel, werden wieder zu Orten, an denen man sein will, nicht nur muss.
Ich gehe mit Respekt für das, was war, und Neugier auf das, was entsteht, in die kommenden Monate.
Danke an alle Kolleg:innen, Partner:innen und Wegbegleiter:innen für Vertrauen, Austausch und gemeinsames Gestalten.
Ich wünsche euch eine ruhige & gesegnete Weihnachtszeit und einen klaren Blick auf das, was 2026 möglich macht.



